Liebe Besucher des Internets!
Ich begrüße Sie auf meiner Webseite, welche Sie ohne Gebühren zu entrichten ansehen dürfen!
Es handelt sich hierbei nämlich um eine Reklameseite für mein Buch. Es heißt:
"Der Almanach des 21. Jahrhunderts von Felix Heiermann."
Das Buch sieht so aus:
Oder vielleicht so?
Das wird die Zukunft weisen!
Nach diesem elegant eingefügten "cliffhanger" (wie wir Fachleute sagen) komme ich gleich zur Sache: Es ist Ihnen nämlich dringend zu empfehlen, dieses Buch schnellstens zu kaufen.
"Dabei ist es doch noch gar nicht fertig!", werden Sie maulen. Das ist richtig, aber unzulässig. Es ist nämlich fast fertig.
Bzw. ist es "in der Mache", wie man heutzutage so unschön sagt.
Ich lasse mich aber überreden, meine Anhänger am Fortlaufen der Fertigwerdung teilnehmen zu lassen, indem ich die neuesten Nachrichten und Erfolgsmeldungen in den neumodischen "Blog" hinschreibe! Ganz oben ist ein Knopf dafür!
Desweiteren weise ich vorsorglich darauf hin, dass das freudige Ereignis bald soweit sein wird, Sie also gut beraten (von mir!) sind, sich ein zu füllendes Sparschwein für den Buchpreis zuzulegen.
Bevor es aber losgeht, will ich meine dankbaren Leser ermutigen, sich einen frischen Notizblock und einige Stifte mit vollen Patronen neben den Bildschirm zu legen für die guten Notizen, Sinnsprüche, Lebenshilfen und klugen Bonmots, die doch so vielen Menschen auch in der jetzigen Zeit schon so wertvoll sein werden, da muss niemand 5000 Jahre warten. "Wir gingen durch Feuer und Wasser, doch du hast uns herausgeführt, hin zur Fülle.", werden meine bibelfesten Leser mir zurufen, stelle ich mir vor. Wer will, darf sogar eine Liste der schönsten Zitate in das Internet einschreiben, das sehe ich gerne und als kostenlose Werbemaßnahme.
Auch will ich nicht vergessen, unverblümt zu versichern, dass ich keineswegs der Meinung bin, dass wir Herren versuchen sollten, Damen mit unserem großen Reichtum an uns zu binden, wie mancher von mir denken könnte. Das brauchen nur Männer, die von Hause aus keine natürliche innere und äußere Schönheit mitbringen. Viel Geld ist höchstens als Sahnehäubchen zu verstehen. Hier kann ich an mir interessierte Damen beruhigen: Mein Sahnehäubchen wird demnächst durch die Buchverkäufe besonders groß sein, bzw. können diese Damen dazu selbst beitragen, indem sie viele Exemplare meines Buches kaufen und alle ihre Bekannten überreden, es auch zu kaufen. Das ist doch eine sinnvolle Investition in die eigene finanzielle Unabhängigkeit des schönen Geschlechts.
Wenn ich mir überlege, dass nur jeder 100. Mensch mein Buch kauft, dann sind das schon 80 Millionen Bücher - über die ganze Welt verteilt. Ich könnte auch den Befehl geben, dass es jeder 10. Mensch kauft, das wären dann 800 Millionen Exemplare, aber das wäre frech. Kleinstkinder zum Beispiel können nämlich noch gar nicht lesen. (Sobald sie es können, sind sie aber gerne eingeladen, eine der nächsten Auflagen zu kaufen! Oder ich schreibe eine Kinderbuchversion des Almanach, mit vielen Zeichnungen, die den Plagen dann von ihren Eltern vorgelesen wird?) Wenn ich jetzt nach Art der Buchhalter in meinen Taschenrechner eintippe, dass mein wertvolles Buch garantiert für 50 Euro (oder dem entsprechenden Wert in den anderen Ländern) über den Ladentisch geht, ich davon nicht, wie üblich, 5 Prozent, sondern angemessene 50 Prozent vom Verleger einstreichen will - Hey! Was denn? Was macht der Verleger denn schon? Eine Druckerei bezahlen, weil er zu faul ist, es selbst zu drucken? Das kostet nicht viel. Oder Reklame für das Werk machen? Nicht nötig! Das fliegt, weil es „viral“ wird, wie die Marketingfuzzis heute sagen, wie von selbst aus den Regalen. Außerdem verbiete ich meinem zukünftigen Verleger (noch habe ich ja keinen), einen Korrektor oder gar Lektor über meinen Text lesen zu lassen. Das kostet nur mein Geld und ist gar nicht nötig. Die unnützen Lektoren streichen doch nur irgendwelche Sätze raus, deren tiefen Geist sie nicht verstehen. Nein, nein, 50 Prozent, nein 60 Prozent stehen mir zu, schließlich ist der Almanach nicht irgendein Buch, sondern das wichtigste der nächsten 5000 Jahre. Der unbestechliche Taschenrechner bestätigt mir also, dass ich somit 2,4 Milliarden Euro haben soll. Ein hübsches Sümmchen, wenngleich gewisse Unsympathen unter meinen Zeitgenossen 300 Mal soviel haben. Daran muss ich mich orientieren, aber erstmal die 2,4 Milliarden einstreichen.
- Ihr Felix Heiermann -