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Das außergewöhnliche Musikstück (4) – Sinfonia Sacra

Hier das vierte Stück in unserer kleinen Reihe. Diesmal eines aus dem Bereich der “Neuen Musik”.

Dessen Komponist ist der hierzulande wohl wenig bekannte Andrzej Panufnik. Das Sück ist der 4. Satz aus der Sinfonia Sacra (1963): Hymn (Andante sostenuto – Maestoso).

Mit fehlen (wieder einmal…) die Worte, es sachgerecht zu beschreiben. Daher nur dies: Sensationell! Es beginnt sehr sehr leise. Man erkennt bald ein kleines Motiv, das sich entwickelt, komplexer, dramatischer wird und nach 12 Minuten in einem grandiosen Höhepunkt aufgeht (“Orgiastisch”, würden andere schreiben, aber ich halte mich da vornehm zurück.) 

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Das außergewöhnliche Musikstück (3) – Moirai

Wie bereits im ersten Teil dieser Reihe für Musikfreunde kommt diesmal nochmals ein Stück aus der Kategorie “Ambient”. Allerdings habe ich keinen Schimmer davon, welcher Art von Publikum ich das vorspielen könnte, weshalb ich es nur für mich höre, beim Spazierengehen zum Beispiel.

Das Stück dieser Woche ist Moirai, von bvdub (2013). Ich halte es (im Kontext von zeitgenössischer, elektronischer Minimalmusik) für besonders kreativ und raffiniert. 

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Das außergewöhnliche Musikstück (2) – Der Totentanz von Franz Liszt

In der vorigen Ausgabe stelle ich ein neueres Stück vor, in dem fast nichts passiert.

Als möglichst großen Kontrast betrachten wir heute daher ein älteres Stück, in dem sehr viel los ist: den grandiosen Totentanz von Franz Liszt, für Klavier und Orchester.

Ich gehe davon aus, dass der nicht völlig unbekannt ist, allerdings sehe ich ihn nie in irgendwelchen Spielplänen auftauchen (von denen ich jedoch nur wenige lese). Im Wikipedia-Eintrag über Liszt ist der Totentanz nicht einmal erwähnt. Erst in der “list of compositions” finde ich ihn. Der Eintrag über den Totentanz in der deutschsprachigen Wikipedia ist mager, mehr Informationen bietet die englische. Summa summarum meine ich, dass er das Kriterium eines außergewöhnlichen Musikstückes erfüllt.

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Das außergewöhnliche Musikstück (1) – Die Mondlandung

Weil Javus etwas übrig hat für Minderheiten und Andersdenkende, werde ich  versuchen, einer bedrohten Minderheit Gutes zu tun, nämlich den Musikfreunden.

Unter Musikfreund verstehe ich jemanden, der sich tatsächlich für das begeistern kann, was diese faszinierende Kunstrichtung an Interessantem hervorbringt, unabhängig von Periode oder Genre. Der also auf der Suche nach Neuem ist, das den Horizont zu erweitern vermag – oder zumindest überrascht. Das ist rar.

Damit wir hier wirklich Ungewöhnliches betrachten, werde ich hervorragende Musikstücke, die aber „jeder“ kennt, nicht besprechen, also keine Symphonie von Beethoven, (wahrscheinlich) kein Flötenkonzert von Mozart, nicht die erste Symphonie von Schumann und auch keine Bilder einer Ausstellung (egal, wie gut mir das alles selbst gefällt).

Die Entstehungszeit der vorgestellten Stücke wird irgendwo zwischen der des Lautenbuchs der Elisabeth von Hessen und dem heutigen Datum liegen.

Beginnen wir also…

Bzw. sollte ich erst noch warnend darauf hinweisen, dass das oben Gesagte ernst zu nehmen ist: Diese Rubrik ist wirklich nur für neugierige Musikfreunde geeignet. Wer sich diesbezüglich unsicher ist, sollte das Weite suchen. Das wird sonst nervig.

Aber jetzt!